Schule ohne Rassismus

Wer sind wir?

Seit Januar 2020 ist das IKG Tuttlingen offiziell Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Damit schließt sich das IKG mehr als 3000 Schulen an, die sich entschieden haben für die Gleichwertigkeit aller Menschen einzustehen. Denn das Logo an der Schulwand bedeutet: An dieser Schule erklärten mindestens 70 Prozent der Schulmitglieder indem sie eine Selbstverpflichtung unterschrieben: „Ich werde mich aktiv gegen Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, einsetzen.“ Sie erklärten damit auch: Wenn es zu Gewalt und Diskriminierungen an ihrer Schule kommt, dann werden sie nicht wegschauen und schulterzuckend vorbeigehen, sondern sich aktiv mit der Situation auseinandersetzen. Schließlich ist der Titel kein Zauberstab, der menschenfeindliche Einstellungen wie Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Muslimfeindlichkeit oder die Herabwürdigung von Frauen einfach ausradiert. Hierbei bietet die AG Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Tatkräftige Unterstützung finden sie dabei in ihrem Schulpaten Christof "Stiefel" Manz, der in ganz Tuttlingen für sein gesellschaftliches Engagement bekannt ist.

Wenn du Interesse hast, Teil der AG zu werden, melde dich bei Frau Kneisel (ke@ikg.tut.bw.schule.de) oder Frau Krasniqi (kd@ikg.tut.bw.schule.de).

Schule mit Courage

Um den Titel angemessen zu empfangen, hatte die dazugehörende Arbeitsgruppe bestehend aus acht Schülern und Schülerinnen gemeinsam mit ihren drei Lehrerinnen einen feierlichen Rahmen vorbereitet. Um den in der voll besetzten Aula anwesenden Schülern verständlich zu machen, um was es bei dieser Titelverleihung denn geht, hatten die Schüler und Schülerinnen Fälle rechtsextremer Gewalt aus den letzten zwanzig Jahren durch ihre Recherche zusammengetragen. Diese trugen sie vor und stellten für jeden Fall eine Kerze auf. Im Anschluss daran trugen Marcel Conzelmann und Hassan Awada ihre selbst geschriebene und sehr ergreifende Rede vor. Sie gingen dabei auf die Historizität des Datums als passenden Termin für die Titelverleihung ein – diese fand am Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus statt -, stellten aber auch klar heraus, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auch schon im Kleinen beginnen und hierfür beispielsweise auch der eigene Sprachgebrauch stärker reflektiert werden sollte.

Weiterlesen »