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Mach mit!

Ziel dieser Seite ist es, dich zeitnah über gemeinsame Schulaktionen zu infomieren, bei denen du aktiv werden kannst.

Beispiele sind die gemeinsame Neugestaltung des Schulgartens, Beteiligung an Expertendiskussionen, Vorbereitung und Durchführung von  Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit in Tuttlingen und Umgebung usw.

 

Klasse 8c plant und baut Experimentierstationen für einen aktiven und nachhaltigen Unterricht

Im Kontext der Neugestaltung des Schulgartens in eine erlebbare Experimentier- und Wohlfühllandschaft hat es sich die Klasse 8c zur Aufgabe gemacht, wichtige Stationen, die für den Unterricht in den Fächern Biologie, Geographie, NwT, Physik und Chemie eingesetzt werden können, selbst zu entwerfen und auch eigenständig zu bauen. Die wirklich sehenswerten Resultate der vierwöchigen Arbeit werden hier vorgestellt.

Wir haben eine Anlage zur Simulation von verschiedenen Erosionsereignissen gebaut, mit der sowohl das Verhalten unterschiedlicher Böden bei unterschiedlichen Wetterereignissen nachgestellt als auch der Winkel der Fläche verändert werden kann, um die Situation an Hängen unterschiedlicher Steigung nachzustellen. So kann die Problematik ausgewaschener Böden bzw. der Verlagerung von Nährstoffen und ganzer Böden bei beispielsweise aktuell häufig stattfindenden Starkregenereignissen gezeigt und sehr eindrücklich demonstriert werden. Dies schafft ein Verständnis für die Probleme der Landwirte bzw. auch für Zusammenhänge zwischen Nährstoffverlagerungen und erodierten Böden.

Unser Beitrag zum Klimaschutz: Die Kinder und Jugendliche können ein Verständnis für Probleme im Zusammenhang mit den durch den Klimawandel bedingten extremen Wetterphänomenen und möglichen Anbauschwierigkeiten sowie Ernteausfällen und deren Folgen auf landwirtschaftlichen Flächen oder auch Flächen im Allgemeinen erkennen. Sie können die Anlage selbst einstellen und bestücken und so unter verschiedenen Bedingungen aktiv experimentell arbeiten.

Diese Sicheranlage bietet einen Aufbau, mit dem das Sickerverhalten von Wasser bei unterschiedlichen Bodentypen getestet werden kann. Die Station ist für das Verständnis des Wasserkreislaufes und die unterschiedlichen Speichermöglichkeiten von Böden wichtig. Die SchülerInnen erkennen auch, dass beispielsweise bei Schottergärten Wasser zu schnell versickert und dies für Lebensformen aller Art nachteilig ist. Sie erkennen auch, dass bepflanzte Böden deutliche Vorteile gegenüber Brachen haben. Auch die Filterwirkung von Böden kann mit der Anlage untersucht werden. Hierbei wird verunreinigtes Wasser mit verschiedenen Materialien gefiltert.

Unser Beitrag zum Klimaschutz: Die SchülerInnen können erkennen, wie wertvoll gesunde Böden im Kontext einer Wasserspeicherung und der damit einhergehenden gesunden Bodenfauna sind. Sie sehen auch, dass versiegelte Flächen oder Schottergärten Wasser nicht speichern und reinigen können und sogar zu einem oberflächlichen Abfluss und zur Gefährdung z.B. von Häusern oder Straßen führen. Diese Notwendigkeit wird mit der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen verknüpft z.B. im Kontext eigener Vorgartenbepflanzungen. Auch notwendig werdendes natürliches Hochwassermanagement kann an dieser Station diskutiert werden. Die SchülerInnen wählen aktiv selbst, welche Böden bzw. welches Substrat sie testen möchten und können selbstständig Sickerversuche durchführen.

Eine Englische Hütte ist ein weiß gestrichenes Holzhaus, in das Klimamessgeräte eingebaut werden. Diese wird in zwei Metern Höhe errichtet, um die Wärmeabstrahlung des Bodens zu minimieren. Die Englische Hütte wird gebaut, um mit ihr Klimadaten in unserem Schulgarten ermitteln und auswerten zu können. Wir haben durch den Bau und den Einbau der Sensoren ein Verständnis für die zu berücksichtigenden Besonderheiten einer solchen Hütte erlangt und schaffen für unsere Schulgemeinschaft die Möglichkeit, eigene Messdaten aus dem Schulgarten zu ermitteln, die dann mit Daten von der Messstation auf dem Schuldach oder den Daten anderer Wetterstationen in der Umgebung verglichen werden können. Dadurch können lokale klimatische Besonderheiten sehr eindrücklich diskutiert und die Notwendigkeit erkannt werden, bestimmte Dinge auch sehr engräumig bzw. lokal zu betrachten. Gleichzeitig schärft es aber auch das Verständnis dafür, dass man nicht von einem Messergebnis auf eine ganze Stadt schließen kann, womit ein kritischer Umgang mit Messdaten geschaffen wird.

Unser Beitrag zum Klimaschutz: Die SchülerInnen lernen Messdaten moderner Messsonden aufzunehmen, kritisch mit Messdaten umzugehen und Klimadaten im lokalen Kontext auszuwerten. Sie können so Erkenntnisse zu Strahlungshaushalten und Temperaturverläufen erlangen und diese vergleichen.

Wir bauen einen eigenen Kompost, mit dem wir im neuen Schulgarten selbst nährstoffreiche Erde herstellen können. Diese Station ist uns deshalb wichtig, weil viele unserer MitschülerInnen in Wohnungen leben und gar nicht wissen, dass man mit Biomüll wieder wertvolle Erde gewinnen kann. Dies wollen wir ändern, indem unsere MitschülerInnen am direkten Beispiel sehen, wie Verrottung funktioniert und erkennen, dass es einen biologischen Kreislauf gibt, der aus Biomüll mithilfe von Mikroorganismen, Würmern und Insekten neues Leben schafft. Gleichzeitig wird die Bedeutung der Kleinstlebewesen erfahrbar.

Unser Beitrag zum Umweltschutz: Ein Verständnis der jüngeren Generationen für biologische und biochemische Kreisläufe, das Kennenlernen der an diesen Kreisläufen beteiligten Organismen, die Erkenntnis, selbst Kreisläufe zu nutzen und auf die biologischen Mitspieler aufzupassen. Außerdem liefert das Projekt einen wertvollen Beitrag zur Müllvermeidung und zum richtigen Recycling.

Wir haben einen Aufbau gefertigt, mit dem das Thema Lärmemissionen und dessen Auswirkungen diskutiert werden kann. Das Thema Schall und Lärm ist in Städten sowohl für Menschen als auch für Tieren bedeutsam. An der Station können unsere MitschülerInnen erfahren, wie leicht sich Schall verstärkt und wie weit er getragen wird, aber auch, welche Auswirkungen er beispielsweise auf Tiere wie Vögel aber auch auf die Gesundheit der Menschen hat. Hierzu wurde ein Lautsprecher gebaut, mit dem bestimmte Lärmquellen verstärkt und gleichzeitig durch natürliche Barrieren wie Hecken o.Ä. entsprechend gemildert werden können.

Unser Beitrag zum Umweltschutz: Eine Sensibilisierung der jüngeren Generation für das Thema Lärm und dessen Folgen, insbesondere für die Vermehrung, das Balzverhalten und das Orientierungsvermögen vieler Tierarten sowie das Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten im privaten Kontext.

Wir haben unterschiedliche Nisthilfen für Wildbienen und weitere Insekten gebaut. Diese Stationen möchten wir im ganzen Schulgarten verteilen und so zum einen Nistmöglichkeiten für verschiedene Insektenarten bieten und zum anderen den SchülerInnen die Angst vor Insekten zu nehmen. Gleichzeitig möchten wir den Wert der Insekten für unsere Umwelt zeigen.

Unser Beitrag zum Umweltschutz: Durch ein bestimmtes Pflanzkonzept, in dem unterschiedlichste Futterpflanzen gesetzt werden, werden wir die Biodiversität in unserem Schulgarten erhöhen und dadurch einen Beitrag zur genetischen Vielfalt der Insektenwelt leisten. Wir möchten durch die Nisthilfen, die sehr leicht nachzubauen sind, auch andere dazu ermuntern, bei sich zuhause aktiv zu werden.

Zusätzlich dazu wurden Nisthilfen unserer MitschülerInnen, die im Zusammenhang mit einer Aktion unserer Schule entstanden sind (20 SchülerInnen der Klassen 5 – 7 haben insgesamt 25 Nisthilfen für Vögel, Igel, Eichhörnchen und Fledermäuse gebaut), wetterfest gemacht.

Wir haben eine Dendrochronologiestation gebaut, mit der wir die Jahresringe einer Buche zählen, so das Alter bestimmen und darüber hinaus auch eine Verknüpfung von Klimadaten mit dem Wachstum anhand der Jahresringbreite herzustellen. So können die Reaktionen der Bäume auf Umwelteinflüsse dokumentiert werden und Prognosen für das Wachstum von Bäumen aufgestellt werden. Damit können auch Abschätzungen im Kontext sich verändernder Klimabedingungen getroffen werden. Diese Station verbindet die Fächer Geographie, Biologie, Mathematik aber auch Kunst und schafft so einen fächerübergreifenden Ansatz.

Unser Beitrag für den Klimawandel: Die SchülerInnen lernen so, selbstständig Methoden der Klimadatenanalyse anzuwenden und Korrelationen im Kontext des Klimawandels zu ziehen.

Wir haben zwei Bänke gebaut, die zum Verweilen im Schulgarten dienen sollen. Die Sitzmöglichkeiten sollen die ganze Schulgemeinschaft dazu einladen, in unseren Schulgarten zu gehen und sich dort aktiv mit der Umwelt auseinander zu setzen, indem man verschiedene Biotope beobachtet, über sich selbst und das eigene Verhalten nachdenkt oder Aufgaben löst, die an den Stationen zu finden sein werden bzw. auch kleine Experimente selbst durchführt. So erlebt man den Raum direkt und setzt sich gleichzeitig mit ihm auseinander.

à Unser Beitrag zum Klimaschutz: Ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand, das nachhaltig und intensiv ist und so Menschen auch Verhaltensweisen überdenken lässt.

Betreut wurde das Projekt von Frau Kaltenbach und Herrn Schuldt.

IKG wird WeltFAIRsteher

Die Aktion erfolgt in enger Absprache mit und mit freundlicher Genehmigung der WeltFAIRsteher Organisation. Wenn ihr mehr über diese wissen wollt, schaut doch einfach mal unter www.weltfairsteher.de

Nisthilfenbau für unseren neuen Schulgarten

Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass sich in unserem Schulgarten nicht nur die Menschen wohlfühlen. Den Tieren fehlt immer mehr Raum für sicheres Brüten und die Aufzucht der Jungen. Weiterhin fehlt es an Nahrung und Versteckmöglichkeiten. Diese Probleme wollen wir durch die Nisthilfen und die neue Struktur des Schulgartens für das IKG lösen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen fleißigen Baumeisterinnen und Baumeistern bedanken, die so engagiert gewerkelt und einen ganz wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in unserem Schulgarten geleistet haben.

Vielen Dank an Luisa (Kl. 5), Maja (Kl. 5), Tom (Kl. 5), Tim (Kl. 5), Mika (Kl. 5), Lars (Kl. 5), Nicola (Kl. 5), Raphael (Kl. 5), Helena (Kl. 5), Johanna (Kl. 5), Sofie (Kl. 6), Daniel (Kl. 7), Jonah (Kl. 7), Julian (Kl. 7), Pia (Kl. 7),
Sarah (Kl. 8), Mika (Kl. 8) und an alle Eltern für ihre Unterstützung.

10 Vogelhäuschen für Höhlenbrüter (für verschiedene Meisenarten, Kleiber, Stare) und Halbhöhlen (für Rotschwänzchen, Rotkehlchen, Bachstelzen, Zaunkönige) wurden gebaut

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2 Igelhäuschen und 3 Eichhörnchenhäuschen wurden gebaut

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3 Schmetterlingshäuschen und 4 Insektenhotels wurden gebaut

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3 Fledermauskästen wurden gebaut